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Die Welt ist komplex. Wir können die Herausforderungen nur kreativ lösen.

DigitalisierungStory

Mitarbeiter:innen wechseln im Jahr 2021 stärker zwischen dem Büro und ihrem Home Office. Aussteller:innen und Besucher:innen prüfen sorgfältiger, ob sie in Präsenz oder digital an einer Messe teilnehmen wollen. Um Ausfälle in Lieferketten zu minimieren, setzen einige Unternehmen mehr auf die heimische Produktion. Die Welt nach der Corona-Pandemie stellt uns weiterhin vor komplexe Herausforderungen. Was müssen Unternehmen tun, um zukunftsfähig zu sein? Den Schlüssel halten wir in der Hand. Doch erst in der Krise lernen wir ihn zu verwenden.

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Unsere Welt ist komplex. Das wissen wir schon lange. Ursprünglichin den 90er Jahren von der U.S. Army als Modell entwickelt, um die Welt nachdem Kalten Krieg zu verstehen, beschreibt die Abkürzung „VUKA“ die Wesenszüge dieserWelt: Volatilität. Unsicherheit. Komplexität. Ambiguität/ Mehrdeutigkeit. Wasdas wirklich bedeutet, hat uns letztlich die Corona-Pandemie gezeigt. Soverstehen wir erst langsam, wie die Welt ist. Wie sie war. Und wie sie seinwird.

We all live in a VUCA world

Die Pandemie hat vieles in Frage gestellt, was für uns alsgesichert galt. Wirtschaftsmotoren wie Tourismus oder die Veranstaltungsbranchezeugen mit ihren Ausfällen und Verlusten von der Volatilität dieser Welt, vondrastischen Veränderungen, die schnell auftreten können. Ein zwischenzeitlichleer gefegter Arbeitsmarkt beweist, dass uns Unsicherheiten stets begleiten. Komplexitätspüren wir dann, wenn das pandemiebedingte Schließen von chinesischen Fabrikenzu Lieferengpässen bei Fahrradersatzteilen in Europa führt. Die Mehrdeutigkeit vonInformationen erkennen wir, wenn medizintechnische Unternehmen mithilfe vorhandenerTechnologien etwa COVIDS-19-Impfstoffe oder PCR-Tests für den Nachweis vonSARS-CoV-2-Infektionen entwickeln.

„Besonders erfolgreich schlugen sich inder Pandemie die Unternehmen, die bereit waren, sich neu zu erfinden undnachhaltig zu verändern.“

Wir müssen uns auf solche Herausforderungen einlassen. Undwir können sie gestalten. Das haben wir in den vergangenen Monaten erfahren. Hersteller:innenvon Papiertaschentüchern produzierten Atemschutzmasken, Unternehmen bauten ihredigitalen Marketing- und Vertriebswege aus. Und gastronomische Betriebesicherten ihre Existenz, indem sie auf Essen zum Mitnehmen umstellten. Besonderserfolgreich schlugen sich in der Pandemie die Unternehmen, die bereit waren, sichneu zu erfinden und nachhaltig zu verändern.

Teams als neue Organisationseinheit

Alte Routinen abschütteln, neue Prozesse einführen: VieleUnternehmen veränderten und flexibilisierten ihre Strukturen innerhalbkürzester Zeit, um auch in der neuen Realität widerstandsfähig und erfolgreich zusein. Strikte Arbeitsteilung und die starre Organisation in Silos haben indiesem Prozess keinen Platz mehr. Unternehmen fördern künftig nicht mehr nur dieEntwicklung ihrer Organisation und ihrer Mitarbeiter:innen: Teams werden als neueOrganisationseinheit immer wichtiger und formulieren eigene Bedürfnisse an dieneue Arbeitswelt.

„Am Ende sind es aber die Mitarbeiter:innenselbst, die diesen Wandel leben müssen.“

Selbstorganisierte Teams mit unterschiedlichen Expertisenund Skills beginnen, ihr Wissen auszutauschen und mit gemeinsamen Zielen anProjekten zu arbeiten. Führungskräfte können diesen Wandel fördern. Am Ende sindes aber die Mitarbeiter:innen selbst, die den Wandel leben müssen. Sie machenden Unterschied. Und sie machen den Erfolg. Dafür müssen Unternehmen nicht nurihre Strukturen verändern und ihren Führungsstil neu denken. Es gilt technischeund soziale Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Teams ihre Fähigkeiten und ihrPotenzial ausschöpfen können. Nur so werden Menschen wahrhaft wirksam. Und nurso bleiben Unternehmen flexibel und anpassungsfähig.

Den passenden Rahmen schaffen

Ob mobile Arbeitsplätze, innovative und interaktive Tools oderindividuelle, kontextabhängige Lernangebote: Viele Unternehmen statteten ihre Teamsin den letzten Monaten mit mobilen Geräten aus, schickten sie ins Home Officeund ermöglichten die gemeinsame Arbeit. Mit Tools wie Microsoft Teams oder Zoomerleichterten sie die Kommunikation zwischen Mitarbeiter:innen und förderten ihreVernetzung sowie die Fort- und Weiterbildung in hybriden Arbeitsräumen. ÜberCloudspeicher wie OneDrive oder Dropbox arbeiteten Teams unabhängig von Ort undZeit an ihren Projekten.

„Die Pandemie wird eines Tagesvorüber sein. Bleiben wird unsere komplexe Welt mit ihren Herausforderungen.“

Die Pandemie wird eines Tages vorüber sein. Bleiben wird unserekomplexe Welt mit ihren Herausforderungen. Viele Mitarbeiter:innen wollen inZukunft zwischen Präsenzarbeit und mobiler Arbeit wechseln, Unternehmen erkennenhingegen den Mehrwert von flexiblen Teams. Die Erfahrungen aus den letztenMonaten müssen wir nutzen, um die Zukunft zu meistern. Wir brauchen also einenUmbruch. Den notwendigen Schlüssel halten wir schon lange in der Hand.

Und dieser Schlüssel heißt Digitalisierung. Schon vor derPandemie stellte sie uns vor große Herausforderungen: Unsere global vernetzteWelt mit ihren komplexen wirtschaftlichen, politischen und sozialenZusammenhängen wäre ohne das Internet nicht möglich geworden. Daten und ihreVerarbeitung entwickelten sich erst mithilfe maschineller Lernverfahren zum „Öldes 21. Jahrhunderts“. In der Pandemie haben wir jedoch gelernt, dass uns dieDigitalisierung nicht nur vor Herausforderungen stellt. Sie gibt uns auch neueund kreative Lösungswege an die Hand, um mit diesen Herausforderungen umzugehen.

Viele Herausforderungen. Ein Schlüssel?

In der globalisierten Welt können wir mithilfe digitalerKommunikationsmittel über Zeitzonen und Ozeane hinweg mit Geschäftspartner:innen,Kolleg:innen und Freund:innen kommunizieren. Innovative Tools erlauben uns neueArbeitsumgebungen zu schaffen, in denen Teams in neuen Konstellationen an Projekten arbeiten. Wir haben diese Erfahrungen erprobt und wir haben erste Erfolge gefeiert.Nun müssen wir den Umbruch vollziehen, der sich schon lange vor der Pandemie angekündigt hat. Wir müssen aus den Erfahrungen lernen und das neue Wissen nutzen. Eins ist schließlich klar geworden: Die kommenden Herausforderungen können wir nurkreativ lösen.

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