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Nachgefragt bei Tim Strecker

Young TalentStory

Lerne Tim kennen - Werkstudent im Master Studium Betriebswirtschaftslehre

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Als Studierende:r den eigenen Lebensstil finanzieren:

Eine der wohl größten Herausforderungen für Studierende besteht oft darin die Zeit des Studiums finanziell zu überbrücken. Früher oder später beschäftigen sich die meisten Studierenden mit einer Nebentätigkeit. Dabei geht es den Meisten nicht ausschließlich um den finanziellen Aspekt, sondern auch um erste Berufserfahrungen, ein gutes Verhältnis mit dem:der Arbeitgeber:in. Deutlich mehr Wert legen sie auf ein vertrauensvolles Verhältnis zum Arbeitgeber, große zeitliche Flexibilität, Anerkennung im Job und abwechslungsreiche Aufgabengebiete.

Heute sprechen wir mit Tim, einem unserer Werkstudenten aus der Haufe Akademie über seinen Job, seinen Weg in die Haufe Group und warum er sich für eine Werkstudentenstelle entschieden hat. Tim studiert aktuell Betriebswirtschaftslehre im Master an der Uni Freiburg und ist seit April 2021 für die Haufe Akademie tätig.

Tim - Werkstudent im Master Studium Betriebswirtschaftslehre

Hi Tim, danke für deine Zeit. Heute soll es um deine Tätigkeit bei der Haufe Group gehen. In welchem Bereich arbeitest du und was sind deine Aufgaben?

Ich arbeite in der Haufe Akademie im Bereich Veranstaltungsmanagement- konkreter: im Team „Contracts & Planning“. Meine Hauptaufgabe ist die Planung von Seminaren der Haufe Akademie. Dabei koordiniere ich sowohl Präsenz- als auch Remoteseminare. Hierfür stehe ich in ständigem Kontakt zu den Referent:innen.

Was hat dich dazu bewegt, dich bei der Haufe Group zu bewerben?

Die Stelle habe ich von einer Freundin empfohlen bekommen. Ich war sofort interessiert, da die Haufe Group hier in der Region einen sehr guten Ruf als Arbeitgeberin hat. Zusätzlich habe ich davor bereits einige Jahre bei einem anderen Unternehmen als Werkstudent gearbeitet und wollte eine neue Herausforderung, die mir hier geboten wurde.

Im Vergleich zu vorherigen Arbeitgebern: Was ist bei der Haufe Group anders als bei deinen früheren Stationen?

Die größte Neuerung für mich war die Möglichkeit des hybriden Arbeitens, die ich bei vorherigen Stationen nicht hatte. Dadurch lassen sich Arbeit und Studium noch besser miteinander vereinen. Außerdem kann ich mit meinem Werkstudentengehalt meinen Lebensunterhalt komplett selbst bestreiten, wodurch ich finanziell unabhängig bin.

Was würdest du in deiner aktuellen Tätigkeit als größte Herausforderung betrachten und welche Learnings nimmst du aus deiner Zeit bei der Haufe Group mit?

Es war schon eindrucksvoll, das enorme Tempo und die Dynamik mitzuerleben, mit der das Team durch Corona und die Verordnungen reagieren musste. Um mal ein paar Zahlen zu nennen: Rund 275.000 Menschen nutzen das Qualifizierungsangebot der Haufe Akademie. Vieles geht digital, aber viele möchten eben auch gern Seminare besuchen. Wir sprechen also von vielen hundert Veranstaltungen, die meist in Hotels stattfinden und über viele Monate hinaus in der Zukunft geplant sind. Und das Volumen an Veranstaltungen entsprechend den wechselnden Corona-Verordnungen umzuplanen – das ist jede Menge Holz im Backoffice, sozusagen.

Das größte Learning, das ich aus meiner Zeit mitnehmen konnte, ist die Relevanz einer guten Teamkultur. Durch den guten Zusammenhalt meines Teams kann ich schwierige Situationen mit dem Team teilen und wir finden gemeinsam eine Lösung.

Hast du das Gefühl, durch deine Arbeit in Teilzeit ein anderes Standing in deinem Team zu haben als die Vollzeitangestellten?

Nein, da erkenne ich keine Unterschiede. Es fühlt sich richtig gut an: Wir begegnen uns auf Augenhöhe und ich werde als vollständiges Teammitglied betrachtet. Ich kann mir jederzeit Unterstützung vom Team holen und versuche selbstverständlich, auch das Team, wann immer ich kann, zu unterstützen. Außerdem werde ich gefördert und übernehme nicht nur leichte Routineaufgaben, sondern helfe unseren Vollzeitkräften auch bei komplizierteren Aufgaben.

Kannst du uns hier vielleicht ein bisschen abholen, wie die Zusammenarbeit von deinem Team und dir anhand eines beispielhaften, typischen Arbeitstages aussieht?

Den typischen Ablauf gibt es gar nicht. Dennoch startet jeder Tag gleich mit einem Daily, wodurch wir uns teamintern auf dem Laufenden halten, was aktuell für Themen anstehen. Was mir bei meinen Arbeitstagen gut gefällt, ist dass ich ansonsten rechtunterschiedliche Tagesabläufe habe. Dadurch bleibt die Arbeit abwechslungsreich und ich motiviert.

Könntest du dir vorstellen, zu einem späteren Zeitpunkt in anderer Funktion bei der Haufe Group zu arbeiten und wenn ja, welche Station würde dich reizen?

Das kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, da ich die Haufe Group als großartigen Arbeitgeber mit einer gut zu mir passenden Unternehmenskultur kennen gelernt habe. Besonders die Kommunikation auch zu anderen Bereichen habe ich bisher sehr positiv erlebt. In welcher Form genau ich während oder nach meinem Studium dann weiterarbeiten möchte, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Generell reizt mich die Vorstellung, meine Masterthesis bei einem großen oder mittelständischen Unternehmen wie der Haufe Group zu schreiben.

Hast du abschließend noch Tipps für junge Studierende, die sich Gedanken über einen Werkstudent:innenjob machen?

Grundsätzlich ist es nicht einfach, neben dem Studium 20 Stunden pro Woche zu arbeiten. Dennoch kann ich für mich sagen, dass sich der Aufwand lohnt. Zusätzlich geht mein Team sehr verständnisvoll mit meiner Situation als Studierender um und lässt mich meine Wochenstunden selbstständig planen. Dadurch kann ich die Arbeit und das Studium gut strukturieren.

Außerdem hilft es mir ungemein, neben den theoretischen Kenntnissen aus dem Studium auch praktische Erfahrungen zu sammeln und mir mein eigenes Bild von der Arbeitswelt zu machen. Das kann ich allen Studierenden empfehlen. Außerdem gibt es auch Werkstudentenstellen mit einem geringeren Arbeitsumfang, sodass auch für Studierende, die weniger Zeit zum Arbeiten haben, einer Werkstuditätigkeit nachgehen können.

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