Wenn die Anmeldungen für Sport-Benefits starten, dauert es meist nicht lange: Kolleg:innen fragen, wer dabei ist, nach Feierabend wird zusammen trainiert und plötzlich ist man im tiefsten Schwarzwald unterwegs, läuft eine neue Bestzeit oder bastelt ein Raupenkostüm.
Die Möglichkeiten reichen von Lauf-, Fahrrad- oder Tischtennisgruppen über Yoga-Kurse und Nordic Walking bis zur Teilnahme an regionalen Sport-Events. Die Haufe Group übernimmt Anmeldegebühren, Anfahrt, Trikots, Übernachtung oder Verpflegung vor Ort und sieht diese Formate nicht nur als individuelle Angebote für Mitarbeitende, sondern bewusst als Raum für Begegnungen, die sonst vielleicht nicht entstehen würden. Menschen aus unterschiedlichen Teams, Marken und Standorten treffen aufeinander, geben ihr Bestes, feuern sich gegenseitig an – und haben beim nächsten Gespräch auf dem Campus schon mehr gemeinsam als den Arbeitsplatz.
Wir haben fünf Kolleg:innen gefragt, worauf sie stolz sind, warum sie immer wieder mitmachen und was passiert, wenn man nicht nur zusammenarbeitet, sondern auch zusammen schwitzt.
Trikot erkannt, Problem gelöst
Johannes Reize arbeitet im DevOps-Team der Haufe Group-IT, läuft regelmäßig beim B2Run mit, spielt beim Beachvolleyballturnier und hat 2026 zum ersten Mal den Freiburger Halbmarathon absolviert. Sein Lieblingssport bleibt das Mountainbiken: Seit der ersten Stunde fährt er beim Ultra Bike Marathon in Kirchzarten mit und hat 2026 die 75 Kilometer lange Marathonstrecke in 4:50 Stunden geschafft – eine Stunde schneller als erwartet.
„Schon auf dem Parkplatz habe ich jemanden von der Haufe Group am Trikot erkannt, auch beim Start standen gleich drei Kollegen neben mir. Da fährt man automatisch ein Stück zusammen und kommt ins Reden. Einmal habe ich einen Mitarbeitenden getroffen, den ich vorher nicht kannte. Sein Team suchte gerade nach einer passenden Software für ein Projekt. Ich hatte die richtige Lösung und konnte ihm direkt weiterhelfen.
Mir fällt es immer wieder auf, dass nahezu alle Mitarbeitende, die bei solchen Events teilnehmen, Lust auf Austausch haben und das schätze ich sehr. Das ist auch ein Grund, warum ich zusammen mit einem Kollegen, der wie ich nebenberuflich Mountainbike-Trainer ist, eine Trainingsgruppe für Haufe Group-Mitarbeitende ins Leben gerufen habe. In den Wochen vor dem Ultra Bike bieten wir Ausfahrten an und trainieren dabei Ausdauer und Technik. Selbst wenn manchmal nur wenige mitfahren, entsteht dabei immer etwas und die Stimmung ist einfach gut. Gemeinsam Sport zu machen, schafft eine andere Basis.“

Auf der Suche nach Stille
Fabian Hammes ist Senior Data & Analytics Scientist bei unserer Marke Haufe und jedes Jahr bei den drei Klassikern dabei: B2Run, Ultra Bike und Freiburg Marathon. 2026 hält er in allen drei Formaten die Haufe Group-Bestzeit – 16:36 Minuten beim B2Run, 1:15:43 Stunden beim Halbmarathon, 3:02 Stunden über die 75 Kilometer beim Ultra Bike.

„Stolz bin ich dieses Jahr auf den Halbmarathon, das ist meine neue Bestzeit. Davor war ich bei 1:18:50 und hatte mir fest vorgenommen, die 1:17 zu knacken. Dass es 1:15:43 wurde, hat mich selbst überrascht. Ich habe schon dafür trainiert, aber nicht verbissen. Manchmal bin ich morgens aufgestanden und habe mich danach gefühlt, manchmal aber auch nicht. Mit unserem Kollegen Matthias Haller, der 1:19 beim Halbmarathon geschafft hat, habe ich den ganzen Winter regelmäßig Intervalltraining gemacht. Sonst bin ich eher allein unterwegs und suche die Stille.
Sport mache ich, um fit zu bleiben, körperlich und im Kopf. Und für mein eigenes Ego. Ich habe einen Leistungssporthintergrund und fünf Jahre Badminton in der Nationalmannschaft gespielt, das prägt. Ich kann daraus heute noch wahnsinnig viel fürs Arbeitsleben ziehen – Belastbarkeit zum Beispiel.“
Von der Raupe zum Schmetterling
Gregory Rech, Luisa Licht und Cindy Koller, alle drei für unsere Marke Haufe tätig, haben sich in ihrer Trainee- und Volontariatszeit in der Jugend- und Auszubildendenvertretung kennengelernt und laufen seitdem beim B2Run zusammen. Aber nur laufen war ihnen zu wenig.

„Wir wollten den B2Run zusammen laufen, aber ohne Druck – eher locker und mit Spaß. Letztes Jahr haben wir rumgealbert, was wir außer Laufen noch machen könnten. Als Cindy Reels mit Laufraupen rumgeschickt hat, war die Sache beschlossen. Wir sind in den Baumarkt marschiert, haben Kostüme gebastelt, uns die Haare geflochten und uns als Raupe aneinandergekettet. Kurz vor dem Start am Haufe Group-Zelt haben wir uns schon gefragt, was wir eigentlich gerade tun. Aber sobald es losging, hat es einfach riesig Spaß gemacht. Und die Reaktionen am Zelt und auf der Strecke sind jedes Mal super.

Dieses Jahr folgte die logische Metamorphose: Aus der Raupe wurde ein Schmetterling. Eine Zuschauerin hat uns sogar wiedererkannt! Nächstes Jahr wollen wir noch einen drauflegen. Vielleicht hat jemand von den Kolleg:innen noch eine Idee?“
Kilometer, Höhenmeter, Teamgeist: Unsere Sport-Angebote in Zahlen
Auf der Strecke
2026 gingen beim bundesweiten Firmenlauf B2Run insgesamt 291 Kolleg:innen in Freiburg, Hamburg, München und Hannover an den Start. Als lokaler Sponsor war die Haufe Group in Freiburg mit einem eigenen Zelt vor Ort, wo 120 Brezeln und 363 Liter Getränke für die Läufer:innen bereitstanden. Beim Freiburg Marathon liefen 110 Mitarbeitende in unterschiedlichen Kategorien mit. Die schnellste Marathonzeit lag bei 3:43:08 Stunden, die Bestzeit über die fünf Kilometer beim B2Run bei 16:36 Minuten. Wenn man die Strecke aller dieser Mitarbeitenden zusammenrechnet, ergibt das übrigens mehr als 3.000 Kilometer – fast viermal von Freiburg nach Berlin. Am Berliner Standort sind weitere elf Kolleg:innen für den B2Run angemeldet, die am 16. September an den Start gehen.
Hoch hinaus
Beim Ultra Bike und Ultra Gravel bewältigten 43 Teilnehmende zusammen 3.349 Kilometer und 76.972 Höhenmeter – fast neunmal den Mount Everest. Die Haufe Group-Bestzeit bei der Ultra-Strecke (118 Kilometer) lag bei 6:02:07 Stunden, beim Marathon (75 Kilometer) bei 3:02:33 Stunden, beim Speed Track (54 Kilometer) bei 3:11:33 Stunden und beim Short Track (40 Kilometer) bei 1:52:51 Stunden.
Gemeinsam in Bewegung
79 Anmeldungen gab es für die Ski-Freizeit im Schweizer Adelboden, mit 204 Kilometern Piste und 67 Gondeln und Liften. Beim Wandertag marschierten 37 Kolleg:innen die 20 Kilometer lange Bergstrecke durch den Kaiserstuhl. Letztes Jahr traten zwölf Fußballteams und 23 Zweier-Volleyballteams beim unternehmensweiten Fußball- und Volleyballturnier gegeneinander an.
Für den guten Zweck
Beim Stadtradeln, der bundesweiten Aktion für bessere Fahrradinfrastruktur und Klimaschutz, kamen 143 Kolleg:innen auf 36.149 Kilometer. Beim 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte drehte das Haufe Group-Team letztes Jahr 697 Runden im Freiburger Seeparkstadion, lief 279 Kilometer und erreichte so Platz zehn. Der Lauf sammelt Spenden für lokale Kinder- und Jugendprojekte und findet dieses Jahr am 3. und 4. Oktober statt.
Eine Tradition, die mitgewachsen ist
Die Ski-Freizeit führte in den letzten Jahren in den Schweizer Adelboden, als Tagesfahrt vom Freiburger Campus oder als Wochenende im Chalet. Torsten Kukuk, Senior Lead Work & AI bei Lexware, arbeitet seit 15 Jahren in der Haufe Group, erinnert sich an viele tolle gemeinsame Momente auf der Piste und ist 2027 Teil des selbstorganisierten Planungs-Teams.

„Wenn die Ski-Freizeit angeboten wird, bin ich dabei. In der Selbstversorgerhütte braucht es ein paar helfende Hände beim Kochen und Einkaufen, da mache ich immer mit. Mir macht es Spaß, gemeinsam so ein Wochenende auf die Beine zu stellen.
Ich fahre aber vor allem mit, um neue Menschen zu treffen. Dieses Jahr bin ich an einem Tag mit Lexware-Kolleg:innen auf die Piste, am nächsten Tag haben wir uns ganz bewusst auf andere Gruppen aufgeteilt. Die Stimmung ist sehr gut, man spricht über vieles, natürlich auch über die Arbeit. Gerade beim Thema KI, das uns gruppenweit intensiv beschäftigt, finde ich spannend, von den Kolleg:innen zu hören, wie unterschiedlich Haufe, Haufe Akademie und Lexware KI in ihren Produkten und als Werkzeug einsetzen. Ich lerne bei diesen Gesprächen immer etwas.
Die Ski-Freizeit ist ursprünglich aus einer Initiative von Kolleg:innen entstanden. Dass daraus über die Jahre eine gruppenweit zentral organisierte Tradition werden durfte, obwohl wir inzwischen mehr als doppelt so viele Mitarbeitende haben, finde ich besonders. Die Ski-Freizeit und viele andere unserer Sport-Angebote spiegeln für mich wider, wofür die Haufe Group steht: Gemeinsam etwas erleben, etwas auf die Beine stellen und neugierig darauf bleiben, was die anderen machen.“
Stolz, dabei zu sein
Miriam Wenig ist HR Marketing Specialist, seit zwei Jahren in der Haufe Group – und bis vor Kurzem keine Läuferin. Maximal sieben Kilometer, mehr war nicht drin. Trotzdem meldete sie sich für den Halbmarathon in Freiburg im April an.
„Ich habe die News im Intranet gesehen und gedacht: Einmal Halbmarathon, bevor du 30 bist – wenn nicht jetzt, wann dann? Ich fahre eigentlich lieber Rad, ohne das Angebot der Haufe Group hätte ich bestimmt nie dafür bezahlt, 21 Kilometer am Stück zu laufen. Mein Ziel war einfach, ins Ziel zu kommen, möglichst lebend. Sich zu dritt im Team anzumelden, war genau der richtige Schubs. Wir haben uns gegenseitig motiviert, sind nach Feierabend ab und zu zusammen gelaufen und haben in der Mittagspause darüber gesprochen.
Beim Lauf selbst hatte dann jede:r seine eigene Pace. Am Morgen des Events war ich nervös, aber bin gut durchgekommen. Erst ab Kilometer 18 wurde es richtig hart. Beim Training bin ich nie länger als 17 Kilometer gelaufen, das war wohl etwas hoch gepokert. Aber ich habe es ohne Pause ins Ziel geschafft. Meine Laufkarriere hat der Halbmarathon nicht angestoßen, aber ich bin total stolz, dass ich mitgemacht habe!“

